Vienna Nightrun 

26.09.2017

Zum Saisonabschluss also nochmal auf die Langstrecke…. Klassische 5k, eine Runde um die nächtliche Wiener Ringstraße, von der Universität im Uhrzeigersinn zum Parlament, dazu noch eine super Stimmung auf und abseits der Strecke sowie ein top Starterfeld. Nach einem harten Fight darf ich mich (ein weiteres Mal) über eine neue pB und den zweiten Platz in der Mannschaftswertung freuen.

„Langstrecke“, wenn das zu Saisonbeginn jemand zu mir gesagt hat, ich hätte niemals an die 5km gedacht. Jetzt ist aber nicht damals und so liegt ein anstrengender, lehrreicher und erfolgreicher Mittelstreckensommer dazwischen. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dem Vorjahr und meiner Liebe zum road running kam ich wieder zum Vienna Nightrun zurück. Der Zeitpunkt für den Saisonabschluss (letztes Bahnrennen zu früh, Wolfgangseelauf zu spät) passte mir auch sehr gut. Als letzter Ansporn sich heuer noch einmal für einen schnellen 5er zu versuchen, kam das Angebot von Thomas Unterhuber in einem Team aus schnellen Niederösterreichern teilnehmen zu können. 

Pünktlich um 19:50 fiel der Startschuss. Meine Position beim Start war nicht ganz so gut wie im Vorjahr, aber auch nicht schlecht. Nach rund 300m und viel Rempelei kam ich dann wirklich ins Laufen und es ging den Schottenring zum Kai hinunter. Hier galt es zu pushen und sich gleich zu Beginn einen kleinen „Polster“ herauszulaufen. Mit 3:15min für den ersten Kilometer gelang mir das voll nach Plan. Der zweite Kilometer verläuft den Franz-Josephs-Kai entlang und gestaltete sich weiter unruhig. Beim Einbiegen auf den Ring bei der Urania stolpere ich über die Straßenbahnschiene und „überknöchle“. Kurz macht sich ein Schmerz im Knöchel breit, ich kann aber weiterlaufen. Weiter geht es den Ring „hinauf“ zum Stadtpark und weiter Richtung zur Oper. Mittlerweile ist die Anstrengung schon deutlich spürbar. Die Kilometerzeiten lassen ständig nach, aber es ist nicht so, dass ich schon total kaputt bin. Alles ist noch im Rahmen.

Beim Schwarzenbergplatz sind auch heuer wieder viele Leute, die für eine super Stimmung sorgen. Das gibt nochmal was mit für die letzten 1,5km. Von der Oper an und spätestens ab den beiden Museen gibt es sowieso nur mehr Vollgas. Ich schaffe es, auf den letzten paar hundert Metern noch viele Läufer zu überholen. Der Zieleinlauf beim Parlament ist einmal mehr unglaublich laut und sorgt für Gänsehaut.

Allgemein war es für mich vor allem in der ersten Rennhälfte eine sehr unruhige Angelegenheit. Ich lief sozusagen mein Rennen im Rennen, da ich entweder Läufer überholte oder selbst eingeholt wurde und keine passende Gruppe fand. Während der zweiten Hälfte half mir wieder meine heuer verbesserte Laktatverträglichkeit und die Endgeschwindigkeit in einer Zeit von 17:24min zu finishen. Das bedeutet neue pB für diese Distanz (tatsächliche Streckenlänge hin oder her)!

Gratulation auch an meine Leni, die mit 20:13min ebenfalls neue pB schafft!

Gemeinsam mit Philipp Gintenstorfer, Daniel Punz, Christian Gangl und Tom Unterhuber konnten wir in der Teamwertung den 2. Platz erreichen. Danke Burschen!

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Jetzt heißt es die leichte Verletzung im Mittelfuß (vom Sturz bei der Urania) auszukurieren und in den nächsten Wochen nach einer langen Saison das Training eher lockerer zu gestalten.

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